Sekretäre könnte man auch als Schreibschränke bezeichnen. In den meisten Fällen sind die Sekretäre zweigeteilt. Das ist zum Einen der Schreibunterschrank, den wir heute als Schreibtisch bezeichnen würden, und es gibt den Aufsatzschrank. Der Aufsatzschrank hatte meistens viele kleinere Fächer um Platz für Alles zu bieten was man zum Schreiben benötigte. Heute kann man Sekretäre in den verschiedensten Museen besichtigen. Sekretäre Für die Herren waren meistens größer und wuchtiger gebaut als die Sekretäre der Damen. Aber auch wenn es gewissen Größenunterschiede gab und die Sekretäre der Damen zierlicher gebaut waren, konnte man an jedem Detail erkennen dass die Möbel zu dieser Zeit mit viel handwerklichem Geschick hergestellt wurden.
In vielen Museen kann man Sekretäre auch heute noch bewundern. Wer sich die Zeit nimmt wird feststellen dass die Sekretäre wirklich gut durchdacht waren. Es gab zwar viele verschiedene Varianten, aber das Grundmodell der Sekretäre war im Prinzip immer das Gleiche. Im unteren Teil der Sekretäre gab es meistens drei Schubfächer, manchmal hatten die Sekretäre aber auch abschließbare Türen. Hinter diesen Türen der Sekretäre waren dann wiederum verschiedene Schubladenreihen versteckte. So konnte man in den Sekretären auch mal wichtige Unterlagen verstecken, die nicht gleich Jeder sehen sollte. Die Tür der Sekretäre war gleichzeitig das Schreibpult. Waren die Sekretäre geöffnet war die Tür die Schreibplatte.
Antike Sekretär
Der antike Sekretär zeichnet sich immer durch viele elegante Schmuckelemente aus. In der Regel besteht der antike Sekretär aus einem Oberteil und einem Unterteil.
Alter Sekretär
Wenn man viel Glück hat kann ein alter Sekretär vom Flohmarkt oder vom Trödelhändler richtig wertvoll sein. Beurteilen kann das aber häufig nur ein richtiger Fachmann.
Antiquitäten Sekretäre
Wer Wert auf wirkliche Antiquitäten Sekretäre legt sollte sich aber gleich an einen richtigen Antiquitätenhändler wenden. Dort sollte man die Gewissheit haben das Antiquitäten Sekretäre auch wirklich antik sind.
Sekretär alt
Nicht immer wenn ein Sekretär alt aussieht handelt es sich auch tatsächlich um eine Antiquität. Oft wurden Sekretäre nachgebaut und als Antikmöbel verkauft.
Barock Sekretär
Ein gelungenes Beispiel für wunderschöne Möbel ist der Barock Sekretär. In dieser Zeit stand noch nicht die Funktionalität im Vordergrund sondern wirklich das Aussehen der Möbel.
Sekretäre waren interessante Möbelstücke und manche Sekretäre haben erst nach ihrem Verkauf oder der Restaurierung ihre wirklichen Geheimnisse preisgegeben. Oft waren in den Sekretären die Geheimfächer so versteckt, dass sie außer dem Besitzer und dem Hersteller fast niemand finden konnte. So waren die Geheimfächer der Sekretäre das ideale Versteck für Liebesbriefe oder vielleicht Dokumente, die eine Verschwörung ins Leben rufen sollten. Bei der Restaurierung der Sekretäre fand man deshalb schon manche wirklich interessante Dokumente aus der Geschichte. Der obere Teil der Sekretäre war meistens solch alttäglichen Dingen wie Tinte, Papier oder Besucherkarten vorbehalten. Im Laufe der Jahre hat sich das Aussehen der Sekretäre stark verändert.
Auch damals schon haben sich die Möbel an die herrschende Mode angelehnt. Das war auch bei Sekretären so. So waren Sekretäre mal hell und mal richtig dunkel, fast schwarz. Mal waren die Sekretäre schlicht und elegant und mal waren die Sekretäre total verschnörkelt. Aber erst als begonnen wurde die Sekretäre an die Bedürfnisse anzupassen, konnten sie zu einem wirklichen Arbeitsmöbel werden. Ungefähr Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Sekretäre immer eleganter und vor allem leichter. Bis dahin waren die Sekretäre eher eine Kommode. Aber durch die Anpassung an die geänderten Bedürfnisse wurden die Sekretäre einem Schreibtisch immer ähnlicher, auch wenn es noch lange dauern sollte bis aus den Sekretären unsere modernen Schreibtische wurden.